Hochzeitsgeschenke – Die Suche nach dem wirklichen Passenden

Eine Hochzeit ist immer etwas schönes, etwas großes. Eine kleine Geschichte, die einen ganzen Tag mit den traumhaftesten Momenten füllt. Nicht nur das Brautpaar wird ein Leben lang auf diesen Tag zurückblicken, auch die Gäste werden hier lange lange in Erinnerungen schwellen. Dabei ist dieser Tag auch immer mit zahlreichen stressigen Situationen im Vorfeld verbunden. Die Hochzeit zu organisieren ist alles Andere als ein leichtes Unterfangen. Dafür können auch schon mal Wochen wenn nicht gar Monate ins Land gehen. Da hat man es als „einfacher“ Gast doch viel einfacher, sollte man meinen. Doch auch die Gäste haben ein Thema, was stets zu einem echten „Drama“ werden kann. Die Suche nach den passenden Hochzeitsgeschenken. Hochzeitsgeschenke können ganz verschieden ausfallen und sind immer auf das betreffende Paar bezogen. Doch ist das überhaupt sinnvoll nach einem Geschenk zu suchen, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Brautpaar passt? Sicher kann man sich an dieser Stelle niemals sein und so kann es durchaus vorkommen das auch Hochzeitsgeschenke, die lange gesucht und durchdacht waren, am Ende nicht die positive Reaktion erzeugen, die man sich im Vorfeld erhofft hatte.

Hochzeitsgeschenke

Sind Hochzeitsgeschenke wie Haushaltsgeräte gut oder ist das altbewerte Geldgeschenk die bessere Lösung?

Viele Menschen wollen lieber von einem Geldgeschenk absehen, da dies in ihren Augen viel zu unpersönlich ist. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass hier der Eindruck entstehen könnte, man habe sich keine Gedanken über ein echtes Geschenk gemacht und wolle so lediglich die Situation retten. Dazu muss man sich jedoch eine weitere Frage stellen, die gerne außer Acht gelassen wird. Wählt man beispielsweise Haushaltsgeräte als Hochzeitsgeschenk bzw. Hochzeitsgeschenke, so kann folgender Effekt sehr schnell eintreten: Ein anderer Gast auf der Feier hatte eine ähnliche Idee und schenkt zufällig ein gleiches Produkt, welches aber in der Rangordnung höher liegt. Sprich ein besseres Modell, als jenes was man selbst ausgewählt hat. Jetzt ist nicht nur das Geschenk nutzlos sondern spiegelt auch die eigene „Gier“, auch wenn diese gar nicht existiert, wieder. Ein Geschenk, was günstiger ist, als das eines anderen? Wie kann das passieren? Wollte man als Gast so wenig wie möglich ausgeben, um am Ende einfach nur ein Geschenk zu haben? Diese Problematik tritt deutlich häufiger auf, als man es vermuten mag. Besonders bei technischen Geräten, bei denen es eine Vielzahl von verschiedenen Variationen und Ausführungen gibt, ist ein solches Problem praktisch vorprogrammiert. Wäre das dann wirklich eine bessere Lösung als ein Geldgeschenk? Die Antwort lautet hier ganz klar Nein. Ganz im Gegenteil. Das Geldgeschenk bietet dem Brautpaar die Möglichkeit eigene Entscheidungen zu treffen und lässt sie deutlich flexibler werden. Die Frage hier ist also nicht, ob das Geschenk unpersönlich ist, sonden wie groß der eigentliche Nutzen bei einem solchen Geschenk ist. Dieser liegt im Vergleich zu Sachgeschenken deutlich höher. Auch wenn es viele Menschen nicht gerne zugeben, so ist das Geldgeschenk immer noch eines der Geschenke über das man sich am meisten freuen kann. Es wird gerade bei Hochzeiten nicht als typisches 0815 Geschenk gesehen, sondern viel mehr als eine Möglichkeit etwas selbst neu gestalten zu können, mit dem was der Gast zur Verfügung stellt.

Hochzeitsgeschenke sind eine schöne Sache – Geld ist dennoch die bessere Alternative

Man könnte noch zahlreiche Gründe aufzählen, warum Geldgeschenke einen höheren Stellenwert erreichen können als Sachgeschenke. Dennoch zeigt das einfache Beispiel im oberen Text, warum Sachgeschenke auch ganz schnell einen sehr negativen Effekt hervorrufen können. Dies kann bei Geldgeschenken auf keinen Fall geschehen. Man muss sich als Gast also nicht immer über zahlreiche Hochzeitsgeschenke den Kopf zerbrechen. Dem Brautpaar die Möglichkeit zu geben, freie Entscheidungen zu treffen, was für sie wichtig ist, ist eine viel bessere Lösung und wird auch gern angenommen. Dies erhält man jedoch nur mit dem typischen Geldgeschenk.

Wenn du eine Übersicht zur Fototechnik suchst dann schau doch hier in der Übersicht vorbei.

Sigma 85mm f/1.4 EX DG HSM Nikon Art Serie

Innenhofkonzert Pueltz

Zu meiner neuen Kamera Nikon D4S gönnte ich mir auch ein Sigma 85mm 1.4 der neuen Art Serie. Es ist mein zweites Objektiv von Sigma neben meinem Sigma 35mm 1.4 das ich erst mit dem Sigma USB Dock UD-01 Kalibrieren musste!

Das 85er macht ein sehr guten Eindruck und das Bokeh ist einfach geil. Bei meinem letzten Fotoshooting Kühe auf Weide mit Disteln konnte ich die Schärfe testen. Egal ob nah oder mit Abstand zu den Kühen erhielt ich eine tolle Schärfe. Selbst die Fliegen, die ums Maul schwirrten, waren klar zu sehen. Eine Vergrößerung in Lightroom bestätigte die Schärfe.

Der Autofokus war sowohl im Modus „S“ und im „C“ präzise. Eine manuelle Fokussierung habe ich nicht ausprobiert. Wünschen würde ich mir aber, das der Fokusring leichtgängiger gehen sollte. Bemängeln würde ich als einziges, das eine Gummiabdichtung zwischen Kamera und Objektiv fehlt. Dies ist ja beim Nikon 85 mm vorhanden.

Zur Veranstaltung Saale in Flammen in Schwarzenbach/Saale sollte das 85 er unter Nachtbedingungen zeigen was es kann. Hier war ich aber enttäuscht, denn ein fokussieren war nicht immer möglich. Meine Kamera ist auf Schärfeauflösung eingestellt. Das heißt, das sie nur dann auslöst wenn das Bild scharf ist. Doch hier hatte das 85 er eben seine Probleme. Wenn ich dann doch ein Bild machen konnte, war die Qualität gut.

Sehr wahrscheinlich werde ich dann zum Nikon 85mm 1.4 oder Nikon 85mm 1.8 wechseln. Der Preisunterschied der beiden ist doch erheblich. Ich bin mir deshalb noch nicht sicher ob sich der große Preisunterschied wirklich lohnt.

Orgelkonzert an Silvester in der Hofer Michaeliskirche

Silvester – feiern, essen, trinken, Böller schießen………

Nicht so bei uns in diesem Jahr. Wie immer unentschlossen, wußten wir am Vormittag des 31.12.2014 noch nicht, wie wir in das Jahr 2015 hinein kommen würden. Nur bei einem war ich mir sicher, ich wollte das Feuerwerk in der Nacht fotografieren. Doch bis dahin mußten ja noch ein paar Stündchen überbrückt werden. Also setzten wir uns nach dem Abendessen zu Oma in die gute Stube und plauschten gemütlich über Gott und die Welt. Gegen halb zehn fuhren wir dann in die Stadt, um in der Michaeliskirche einem Orgelkonzert beizuwohnen. Der Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek lebte sich förmlich während der angesetzten Stunde an der Orgel aus und entlockte dem Instrument die schönsten Töne begonnen mit Gustav Adolf Merkel und endend mit Georg Friedrich Händel. Die Pausen zwischen den Musikstücken füllte Dekan Günter Saalfrank mit verschiedenen Texten zur Einstimmung auf das Neue Jahr. Am Schluß konnten wir noch eine Blick ins Innere der riesigen Orgel werfen, faszinierend.

Hildesheim

Die nächste Stunde verbrachten wir damit, den richtigen Standort für das perfekte Feuerwerksfoto zu finden. Trotz zahlreicher Tips bei Facebook gestaltete sich die Suche als äußerst schwierig. Schließlich landeten wir mitten in der Pampa zwischen Ossecker Straße und der Hohensaas. Ich baute beide Kameras auf und meine Frau zauberte eine Flasche Sekt und zwei Gläser hervor, so daß wir sogar standesgemäß anstoßen und das Neue Jahr begrüßen konnten. Mit den Bildern zum Feuerwerk ist es zwar nichts geworden, dafür war das Wetter zu schlecht, aber dafür hatten wir ein außergewöhnliches Silvesterabenteuer, das uns beiden gut gefallen hat.

Hof in Bayern – Feuertanz am Mittelalterlichen Adventsmarkt in Hof

Die letzten zwei Jahre habe ich mit meiner Nikon D800 viele schöne Fotos gemacht. Doch seit ich mir zusätzlich eine Nikon D4S gekauft habe, ist sie meine Nummer eins. Sie liegt nicht nur perfekt in der Hand, auch die Bildqualität besonders in der Nacht ist der Hammer. Bestes Beispiel war der Feuertanz am mittelalterlichen Adventsmarkt in Hof. Eher aus Langeweile bin ich dort hin gefahren und mit meiner Frau durchgeschlendert. Dann sagte sie, dass dort drüben etwas sein muss. Hier waren viele Leute im Kreis aufgestellt und in der Mitte fand ein Feuertanz statt. Das war genau das, was ich gesucht hatte. Jetzt musste ich erst einmal versuchen nach vorne zu kommen und hatte Glück.

Mit meinem Nikon 70-200 2.8 und der Nikon D4S schoss ich nun mit der ISO Automatik etliche Fotos. Die Vorschau versprach, dass es sehr schöne Aufnahmen geworden sind. Nun stellte ich die Kamera auf manuell und probierte ein wenig aus. Das Optimum war dann 1/200 Sek, bei Blende 2,8 und ISO 3600! Zu Hause am Rechner musste ich die Bilder nur sehr wenig bearbeiten. Erstaunt war ich aber vom sehr wenigen Bildrauschen bei ISO 3600. Ich liebe diese Kamera und ihre Technik.

Erfahrungen mit dem Nikon 14-24 mm AF-S 1:2,8

Nikon-14-24

Das Nikon AF-S 14-24 mm 1:2,8 soll das beste Objektiv aus dem Hause Nikon sein. Egal, in welchem Forum man sich bewegt, es wird in den höchsten Tönen gelobt. Selbst Canon – User sollen sich das Teil mit einen Adapter an ihre DSLR schrauben.

Bis vor Kurzem verwendete ich noch das Tokina 16-28, mit welchem ich zufrieden war. Nimmt man aber das Nikon 14-24 in die Hand, hat man schon das Gefühl, dass es etwas Besonderes ist. Die Qualität ist ohne Zweifel auf einem hohen Level.

Der Zoomring lässt sich angenehm leicht bedienen und hat einen relativen kurzen Weg. Bei einem Weitwinkel muss man, im Vergleich zu einem Makroobjektiv, nicht so genau einstellen.

 

Praxis:

Mit 14 Linsen in 11 Gruppen wiegt das Nikon 1000g. Es ist daher kein Leichtgewicht. Da ich sowieso meist ein Stativ verwende, spielt das aber für mich eine untergeordnete Rolle. Der Blick durch den Sucher zeigt ein sehr helles Bild. Angenehm ist die Naheinstellgrenze von 28 cm. Man muss schon aufpassen, wenn man nah an ein Objekt heran möchte, dass man dort nicht anstößt.

Eigentlich bräuchte ich bei diesem Objektiv keinen Zoomring, da ich es meist bei 14 mm verwende. Ich muss bei der Bildgestaltung allerdings darauf achten, dass im Vordergrund nicht zu viel Straßenbelag oder Rasen zu sehen ist. Sonst würde das Bild nur langweilig wirken. Die Entwicklung der Bilder erfolgt bei mir ausschließlich in Lightroom. Aktiviere ich dort die Verzeichniskorrektur, werden nur minimale Korrekturen vorgenommen. Das heißt, dass das Nikon sehr neutral abbildet und dadurch seine hohe Qualität bestätigt.

Ginge man mit dem Weitwinkel recht nah an eine Person oder ein Tier heran, sind ein paar lustige Aufnahmen möglich. Die Nase wird zum Beispiel überdimensional groß, während der Rest recht klein bleibt. Solche Spielchen mache aber ich lieber mit dem erst 2014 auf dem Markt gekommenen Fisheye Samyang 12 mm 1:2,8, welches in Deutschland allerdings recht schwer zu bekommen ist. Rein optisch könnte man denken, dass Nikon 14-24 wäre auch ein Fisheye. Hierauf wurde ich schon ein paarmal angesprochen.

 

Filter:

Sowohl das Tokina 16-28 als auch das Nikon 14-24 besitzen keine Möglichkeit einen Schraubfilter anzubringen. In letzer Zeit sind aber mehrere Lösungen für dieses Problem herausgekommen. Jedoch konnte ich mich noch für keine entscheiden.

Hier ein paar Anbieter von Filterhalter für das Nikon 14-24

Fa. Logodeckel dazu den von Gwegner empfohlenen Graufilter Haida Optical ND 3.0

Fa. Fotodiox

Lucroit

LEE Filter

 

Lesetipp: Achim Sieger – Filtereinsatz am Nikon 14-24

 

Meine Entscheidung wird sich am Preis festmachen, denn so oft wird bei mir kein Filter verwendet. Einzig bei meinem Kroatien Urlaub am Meer lebe ich diese Möglichkeit aus.

 

Probleme:

Hier bin ich mir nicht sicher, ob das Problem bei mir liegt. Ich erstelle häufig Nachtaufnahmen von meiner Heimatstadt. Dazu kommt eine Belichtungsreihe (HDR). Fast immer sind auf den Bildern Straßenlaternen. Egal welchen Weißabgleich ich in der Kamera einstelle, die Bilder haben je nach Weißabgleich einen etwas mehr oder weniger gelblichen Stich. Das liegt mit 100% Sicherheit an den Laternen mit ihrer Gasentladungslampen mit Natriumdampf. Ich habe Aufnahmen mit allen Weißabgleichmöglichkeiten erstellt. Manche kommen schon in die Nähe, so wie ich es eben mit meinen Augen sehe. Stutzig macht mich aber, das ich dieses Phänomen beim Tokina 16-28 nicht hatte! Tagsüber habe ich dagegen keinerlei Probleme.

Hier ein Beispiel vom falschen Automatischen Weißabgleich. Ich weiß, das Vorher/Nachher Bild ist kein guter Vergleich, weil das Nachher Bild mehr bearbeitet habe. Trotzdem könnt ihr hier gut sehen was ich meine. Auch ohne Automatischen Weißabgleich veränderte sich nicht viel an dem gelblichen Stich.
Automatischer Weißabgleich nach der Bearbeitung

Fazit:

Der Aufpreis von meinem Tokina 16-28 zum Nikon 14-24 hat sich für mich gelohnt. Ich hätte es gleich kaufen sollen, doch bei einem Preis von knapp über 1500 Euro überlegt man es sich eben zwei Mal. Wer es sich leisten kann, sollte sich das 14 – 24 unbedingt zulegen. Zumal es sehr wertstabil ist und bei einem möglichen Wiederverkauf gutes Geld bringt. Sollen Filter verwendet werden, macht es Sinn, sich vorher über die nicht gerade günstigen Lösungen zu erkundigen.